Stop Loss.

Nach vielen Monaten Recherche und Schreiben, Bearbeiten, Neuschreiben und Redigieren ist wieder eine Arbeit beendet: „Stop Loss“.

So heisst das Theaterstück. Meine erste Arbeit für die Bühne. Es ist ein Monodrama, das nur eine einzige Figur trägt. Es handelt vom früheren Bankangestellten Felix, der arbeitslos ist, an diesem Abend vergeblich auf Freunde zum Essen wartet und mal wieder mit dem Mond ins Gespräch kommt. Zwischen Tellern und Gläsern offenbart er eine erschreckend vertraute Gedankenwelt. Doch alles entwickelt sich anders als die Zuschauer vermuten. Die Handlung. Sein Leben. Alles.

Nun muss ein Theater es als aufführungsreif befinden. Ich drücke ihm die Daumen.

Zu Gast beim Wine Talk auf Radio R

Kleiner Tipp für einen relaxten Dienstagabend: Einen Schluck guten Wein einschenken und (Internet-)Radio hören! Bin am 27.1.2015 von 19 bis 21 Uhr zu Gast bei Moderator Peter W. Schneider bei seinem in der Szene bekannten „Wine Talk“ beim Rüsselsheimer Radio R (UKW 90,9, Kabel 90,85). Da gibt’s gute Grooves zwischen Soul, Funk, Americana und Rock; wir reden zwei Stunden lang über „Wein oder nicht sein“, über Wein und Obsession, über Nachdenkenswertes, Philosophisches und Widersprüchliches in der Weinwelt. Das wird sicher spannend, wahrscheinlich chaotisch und unvermeidlich lustig!

Bislang waren beispielsweise Topwinzer, Wissenschaftler, die Köpfe der kreativen Weinszene, renommierte Verkoster, Kritiker und Autoren zu Gast. Ich freue mich auf einen unterhaltsamen Abend mit interessanten Gesprächen über und mit Wein!

Wer Radio R nicht empfangen kann: Mit zwei Klicks den Stream auf www.radio-r.de abgreifen… Wir hören voneinander!

 

Wiesbadender Kurier: „Spannende Kellergeschichte“

Autor Lutz Schulmann hat im Wiesbadener Kurier am 13.11.14 einen Artikel über „Wein oder nicht sein“ publiziert.

Darin schreibt er: „‚Wein oder nicht sein‘ ist in all seinen Facetten ein Roman aus dem Herzen der Rhein-Main-Region. (…) Drei Weinfreunde sind gerade im Begriff, eine Verkostung unter der Überschrift „Feiner Bordeaux für wenig Geld“ in der Weinhandlung Sterneck im noblen Frankfurter Westend zu besuchen, als sich von einem Moment zum anderen für sieben Tage ihres Lebens alles ändert. (…) In den nächsten sieben Tagen werden Kurt Gilser, Sebastian Renz und Paul Winterberg Gelegenheit haben, Erlebnisse der Vergangenheit aufzuarbeiten. Und der kleine Essensvorrat geht langsam zur Neige. Erst ganz am Ende des Romans werden die Zusammenhänge klar, und ein verblüffendes Geheimnis kommt ans Licht.“

Den vollständigen Artikel im Wiesbadener Kurier kann man hier online lesen.

„Kleine Puzzleteile bilden ein unerwartetes Gesamtbild“

Am 30.9.2014 schreibt die Gelnhäuser Zeitung über „Wein oder nicht sein“:

Uwe Kauss bei der Lesung in Wächtersbach„Der Autor aus Offenbach schuf mit seinem Roman und den bis ins Detail herausgearbeiteten Charakteren seiner Protagonisten eine spannende Geschichte, die sein Publikum fesselte. Aus der Freiheit des Genusses herausgerissen und sich selbst überlassen, in einem mit Luxusweinen gefüllten Luftschutzbunker, stoßen die drei Freunde schnell an die Grenzen ihrer Kräfte. Im Laufe der Geschichte bilden kleine Puzzleteile ein unerwartetes Gesamtbild, das die sinnliche Erfahrung des Weintrinkens übersteigt“.

Der Anlass des Artikels: Eine Lesung in Wächtersbach, liebevoll organisiert von der dort ansässigen Buchhandlung Dichtung und Wahrheit. Die Inhaber, Andrea Euler und Stephan Siemon, lieben Bücher, gute Geschichten und ihre Kunden  – das ist in jedem Detail zu spüren. So las ich nicht in der Buchhandlung, sondern in einem versteckten, 400 Jahre alten Weinkeller. Es ist das Weindepot des Wächtersbacher Obst-, Gemüse- und Feinkosthändlers Uli Weltle, ein exzellenter Kenner dieser Welt. Im Depot bietet er seinen Kunden hervorragende Weine präzise ausgesuchter Güter, die er dort auch jahrelang reifen lässt, bis er sie verkauft. Wunderbar. Der Keller war bis auf den letzten Platz gefüllt. All das ist nicht selbstverständlich. Danke!

 

 

„Vorlage für eine Verfilmung“

Die Redaktion des österreichischen Weinmagazins wein.pur – für das ich auch schreibe – hat „Wein oder nicht sein“ in seiner Buchrubrik im Heft 5/2014 vorgestellt.

In der Besprechung heißt es: „Wie findet man sich anhand von Weinflaschen in einem stockfinsteren Bunker zurecht? Schmeckt Wein in Freiheit anders als in Gefangenschaft? Die Antworten sind intelligent und überraschend. Die geistreichen Dialoge lassen einen nicht mehr los. (…) Wir gratulieren wein.pur-Autor Uwe Kauss zu seinem ersten, äußerst spannenden Wein-Roman, der das Zeug als Vorlage für eine Verfilmung hat.“

Anmerkung des Autors: Sollten Sie zufällig Kontakt zu einem Regisseur oder Produzenten haben – über eine Nachricht würde ich mich freuen…

„Gratwanderung von Genuss und Geltungsdrang“

Der renommierte Schweizer Bordeaux-Kenner, „Weinwisser“-Gründer und Buchautor René Gabriel hat „Wein oder nicht sein“ gelesen und rezensiert. Er schreibt über die im Weinkeller eingesperrten Protagonisten:

„Es klackte in der Luftschleuse. Zwei Mal laut und metallisch. Und die drei Männer waren im dunklen, kühlen Keller eingeschlossen. (…) Uwe Kauss hat es geschafft das Verhalten der Dreien genau zu beschreiben, die Weinwelt zu hinterfragen, die Sucht zu legitimieren, die Gier fast begreiflich zu machen. Er macht die Gratwanderung von Genuss und Geltungsdrang mit amüsanter Feder. Was sich auf drei Viertel der Seiten als möglicher Krimi anfühlt, wird dann zum Schluss zum fast kitschigen Roman. Was solls? Ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Ab und zu an der eigenen Nase gerieben (…).“

Hier die vollständige Rezension:

Rezension René Gabriel

 

„Schließlich geht es um existenzielle Fragen“

Wein-plus.de in Erlangen hat sich in der Weinszene als das größte Weinnetzwerk Europas im Internet etabliert. Über 187.000 registrierte private und professionelle Weininteressierte lesen dort Magazin-Artikel und die vielen unabhängigen Verkostungsnotizen. Darin hat Redakteur Carsten M. Stammen eine Rezension veröffentlicht, in der er sich umfassend und ausführlich mit „Wein oder nicht sein“ auseinandersetzt.

Stammen schreibt: „Mit zunehmender Dramatik gerät das Geschehen im Keller zum Kammerspiel nach dem Vorbild eines Francis Durbridge, und schließlich geht es um existenzielle Fragen. So ist der zuerst vielleicht etwas anmaßend und theatralisch wirkende Titel ‚Wein oder nicht sein‘ wahrhaftig gut gewählt; in wievielfacher Hinsicht er zutrifft, offenbart sich erst nach der Lektüre.“

Seine Rezension schließt Stammen mit einer Empfehlung: ‚Wein oder nicht sein‘ ist ein Roman, der tief in die Weinwelt hineinführt, ohne Laien zu überfordern. Dafür gibt es nicht zuletzt – auf Anregung des Verlags – am Ende des Buchs ein Glossar, das wichtige Begriffe und auch die vielen exquisiten Weine erklärt. ‚Kann man mal machen‘ ist ein Lieblingsausspruch des Weinsammlers in der Geschichte. In Abwandlung dessen wäre ‚Kann man mal lesen‘ als Kommentar für das Buch allerdings zu schwach: Man sollte es sogar lesen – um sich gut unterhalten zu lassen und dabei noch eine Menge über Wein und Menschen zu lernen.“

Zum Lesen der Rezension geht’s hier lang:  www.wein-plus.de

Günther Jauch erhält „Wein oder nicht sein“

Besuch des Deutschen Weininstituts mit einer Journalistengruppe beim Weingut von Othegraven an der Saar. Hausherr Günther Jauch hat sich ausnahmsweise Zeit genommen, in der ARD läuft WM.

 

Er erzählt entspannt und humorvoll über seinen Saarwein, seine Erfahrungen und Pläne statt über Fernsehen. Für den Rückflug nach Potsdam habe ich ihm ein Exemplar „Wein oder nicht sein“ mitgegeben. Zur Erläuterung ist nicht viel Zeit, aber das ist ja auch nicht nötig. Vielleicht macht der Klappentext ihn ja ein wenig neugierig. Und im Flieger gibt’s kein Handynetz. Mit der Kamera dokumentiert hat diesen Moment die FNP-Korrespondentin Gisela Kirschstein, die auch das sehr lesenswerte Regionalportal mainz& verantwortet.

Günter Jauch erhält "Wein oder nicht sein" (c) Gisela KirschsteinGüther Jauch mit "Wein oder nicht sein". (c) Gisela Kirschstein

HR: „Eine Art Höhlenkoller“

Der Hessische Rundfunk hat am 18.6.14 auf seiner Hörfunkwelle hr4 über „Wein oder nicht sein“ ausführlich berichtet. Die Reporterin Waia Stavrianos hat das Buch gelesen. Ihr Eindruck:

„Insgesamt sieben Tage sind die drei Männer im hermetisch abgeriegelten Weinkeller ohne Handynetz mit sich, den edelsten Weinen der Welt und einem kleinen Vorrat (…) allein. Und hier liegt die Spannung der Geschichte: Denn je weiter die Tage der Eingeschlossenen fortschreiten, je mehr die Männer von ihren Ängsten, Sorgen und verpassten Chancen erzählen, umso mehr steigt die Aggression. Sie geraten in eine Art Höhlenkoller. (…) Am Ende nimmt der Roman eine völlig überraschende Wendung.“

Bei den Genussverstärkern in Offenbach

Literatur und Wein – diese beiden Kulturformen verstärken wechselseitig den Genuss. Der Beweis, wie sehr dieses Verhältnis eine neue Ebene schafft, erbrachte für mich die Lesung am 12.6.14 bei den Genussverstärkern in meiner Nachbarschaft im Offenbacher Nordend.

In toller Wohnzimmer-Atmosphäre waren die Genussverstärker Ina Manthey und Peter Reichard sehr persönliche Gastgeber. Sie öffneten im flackernden Licht vieler Kerzen den rund 20 Gästen die zu „Wein oder nicht sein“ wunderbar passenden Weine: Pfälzer Riesling-Sekt vom Weingut Metzger zum Empfang, ein interessanter, straffer Riesling der Gebrüder Andres aus der Deidesheimer Leinhöhle zum ersten Teil der Lesung und zum wirbelnden Finale den überraschend spannenden Silvaner Candel 2011 aus dem Barrique vom Weingut Carl Koch aus Rheinhessen. Das war die perfekte Kombination – vielen Dank!